Unser Alltag: Ressourcen schonen –
Umwelt bewahren

Es gibt in einer großen Gemeinschaft wie der EB-Gruppe viele Gelegenheiten, nicht nur über die Schonung von Ressourcen nachzudenken, sondern sie auch zu leben. So integrieren wir überall umweltbewusstes Handeln in unsere Geschäftstätigkeit. Ökologische Verantwortung zu übernehmen, ist für uns nicht nur Pflicht, sondern vor allem Überzeugung.

Aktiv Ressourcen schützen

Nachhaltiges Leben ist alleine nicht möglich. Jede:r muss einen Beitrag leisten – im eigenen Umfeld, mit guten Ideen und vor allem der Bereitschaft, neue Wege zu gehen und scheinbar Bewährtes zu verändern – zum Schutz unserer kostbaren Ressourcen. Die EB-Gruppe hat in diesem Sinne zahlreiche Initiativen gestartet, mit denen sie Umweltbewusstsein zum Teil ihres Arbeitsalltags macht.

Am besten erneuerbar: Energie

Die Welt braucht und verbraucht immer mehr Energie. Der größte Teil des globalen Energiebedarfs wird aktuell durch fossile Energieträger gedeckt – und belastet damit die Umwelt und das Klima. Da ein verantwortungsvoller Umgang mit Strom und Wärme alternativlos ist, ist es der Evangelischen Bank (EB) wichtig, den Anteil der verwandten erneuerbaren Energie stetig zu steigern, z. B. durch den Einsatz von Strom aus regenerativen Quellen.

Der Anteil der erneuerbaren Energien in der EB-Gruppe ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen:

Anteil erneuerbarer Energien EB-Gruppe

Weniger ist besser: Emissionen

Die Erderwärmung ist vermutlich die größte Bedrohung unserer Zeit. Die Regulierung von Treibhausgasemissionen ist der wichtigste Aspekt, um den fortschreitenden Klimawandel zu bekämpfen. Daher hat die EB eine umfassende Treibhausgasbilanz erstellt, um ihren Fußabdruck sukzessive zu reduzieren und somit zum 1,5-Grad-Ziel der Vereinten Nationen beizutragen.

Wo verursachen wir Emissionen?

Wo verursachen wir Emissionen?

Unsere Klimabilanz erfassen und dokumentieren wir in drei Bereichen – sogenannten Scopes – die einen transparenten Überblick über die Quellen der Treibhausgase geben. Dabei wird die gesamte Wertschöpfungskette inklusive Lieferant:innen und Kund:innen der EB berücksichtigt:

  • Scope 1: betrifft die direkten Emissionen des Unternehmens, z. B. den Fuhrpark
  • Scope 2: betrifft indirekte Emissionen, die bei der Erzeugung von eingekaufter Energie entstehen, z. B. Strom und Fernwärme
  • Scope 3: umfasst alle übrigen Emissionen, die durch die Unternehmenstätigkeit verursacht werden, aber nicht unter der unmittelbaren Kontrolle des Unternehmens stehen, z. B. bei Zulieferer:innen, Dienstleister:innen oder Mitarbeiter:innen (Geschäftsreisen).

Im Geschäftsmodell der EB ist vor allem der Scope 3.15 wichtig. Er betrifft das Anlage- und Kreditportfolio der EB.

Um die eigenen (direkten und indirekten) CO2-Emissionen zu verringern, beziehen wir in der EB ausschließlich CO2-neutral produzierten Strom (Scope 2) – sofern wir auf die Versorgung Einfluss nehmen können. Seit dem Jahr 2011 nehmen wir am Geschäftskundenprogramm „bahn.business“ der Deutschen Bahn sowie am GoGreen-Programm der Deutschen Post DHL teil. Auch dadurch werden Emissionen eingespart und Ressourcen geschont (Scope 3).

Ökofair und umweltfreundlich: Beschaffung und Materialeinsatz

Klimaschutz wird nicht nur durch die Verringerung von Emissionen und reduziertem Energieverbrauch realisiert. Auch im Alltag gibt es vielfältige Möglichkeiten, um etwas für die Umwelt zu tun. So werden bei der EB vorwiegend Produkte beschafft und genutzt, die einen hohen Grad an Nachhaltigkeit erreichen. Materialien mit Öko-Labeln und -zertifikaten oder solche, die einen hohen Recycling-Anteil aufweisen, haben Priorität und sind im internen Bestellsystem besonders gekennzeichnet.

Beim Einkauf setzen wir ganz bewusst auf ökofaire Beschaffung: Wir kaufen Produkte und Dienstleistungen ein, die unter menschenwürdigen und ökologisch- sowie sozialverträglichen Arbeitsbedingungen hergestellt wurden. Beispiele sind die Verwendung von FSC-Recycling-Papier der Firma Steinbeis, aber auch von fair gehandeltem Kaffee. Ebenso nutzen unsere Mitarbeiter:innen fast ausschließlich (99%) IT-Geräte mit Umwelt-Label (z. B. TCO, Blauer Engel, Energy Star ab 5.0 etc).

Bei unserer Abfallentsorgung arbeiten wir mit spezialisierten zertifizierten Entsorgern zusammen, z. B. mit der Genossenschaft der Werkstätten für Kassel und der Eiderheimer Wohn- und Werkstätten in Kiel.

Weniger, digitaler, grüner: Papierverbrauch

In den vergangenen Jahren konnten wir den Papierverbrauch in der EB stetig senken. Ein Grund war die fortschreitende Digitalisierung in der EB-Gruppe, die seit dem Jahr 2020 durch die COVID-19-Pandemie weiter beschleunigt wurde. In dieser Zeit haben große Teile der Kolleg:innen von zu Hause und damit digital gearbeitet.

Insgesamt sank der Papierverbrauch 2020 gegenüber dem Vorjahr in der EB-Gruppe um 19,2 % und in der EB um 29,6 %. Leichte Steigerungen waren bei der HKD und der EB-KS zu verzeichnen, was auf den Versand von kundenbezogenen Materialien zurückzuführen ist. Wichtig für uns ebenso: Wir beziehen unser Papier von regionalen Lieferanten, der Schmaus GmbH und Hugo Hamann GmbH & Co. KG. Denn auch kürzere Lieferwege bedeuten weniger Verbrauch an Energie.

Papierverbrauch pro Vollzeitäquivalente

Ressourcen Diagramm
Papierverbrauch

Umweltfreundliches Papier

Das FSC-Siegel gibt es in unterschiedlichen Versionen mit jeweils eigenen Kriterien: „FSC 100 Prozent“, „FSC Mix“ und „FSC Recycled“. Davon ist „FSC Recycled“ die einzige Variante, in der die Fasern zu 100 % aus Altpapier bestehen. FCS steht für Forest Stewardship Council® (Organisation zur Zertifizierung nachhaltiger Forstwirtschaft).

Das Umweltzeichen PEFC-Siegel basiert auf einem internationalen Zertifizierungssystem der Forstindustrie und Waldbesitzerorganisationen. Es kennzeichnet sowohl Holz als auch Holzprodukte. Bei Papier beschränkt sich die Auszeichnung auf die Herkunft der Faserstoffe. PEFC steht für Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes (Programm für die Anerkennung von Forst-Zertifizierungs-Systemen).

Natürlich verwenden wir in der EB-Gruppe umweltfreundliches Papier. Die EB hat sich bereits im Jahr 2018 dazu entschlossen, sowohl für interne als auch für externe Druckprozesse ausschließlich Recycling-Papier einzusetzen. Bislang nutzte die Bank insbesondere FSC-, PEFC- und 100-%-Recycling-Papier. Der Recyclinganteil lag im Jahr 2020 bei 97,4 %. Das Ziel der EB ist es weiterhin, die Quote von 100 % kurzfristig zu erreichen.

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie wurden im Jahr 2020 insgesamt weniger Werbemaßnahmen in Papierform durchgeführt. Dadurch halbierte sich die eingesetzte Papiermenge der gedruckten Werbematerialien (inkl. des Geschäftsberichts) je Kund:in.

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