Unser Management steht
auf einem nachhaltigen Fundament

Nachhaltigkeit durchzieht das gesamte Geschäftsmodell der Evangelischen Bank. Sie ist für uns eine grundlegende Unternehmensausrichtung und deshalb gelebter Unternehmensalltag.  Daher spielt Nachhaltigkeit bei all unseren Unternehmensentscheidungen eine große Rolle.

Nachhaltigkeit als Unternehmensgrundsatz

Für uns ist Nachhaltigkeit keine bloße PR- oder Marketingmaßnahme. Für uns ist Nachhaltigkeit auch keine losgelöste Einzelmaßnahme, sondern sie beeinflusst unser gesamtes Management und ist die Basis all unserer Entscheidungen. Dabei sehen wir Nachhaltigkeit als ständigen Entwicklungs- und Verbesserungsprozess.

Wir haben in der Evangelischen Bank (EB) die Direktion „Strategie & Nachhaltigkeit“ und das ist kein Zufall. Damit ist Nachhaltigkeit für uns kein separater Bereich, sondern integraler Bestandteil der Unternehmensgrundsätze und damit des Geschäftsmodells der Bank. Die konsistente Vorgehensweise gewährleistet, dass Nachhaltigkeit das gesamte Unternehmen wie eine DNA durchzieht. Es geht uns darum, dass Nachhaltigkeit überall automatisch mitgedacht wird.

Unsere Nachhaltigkeitsgrundsätze

Basierend auf der Vision, der Mission sowie dem Leitbild der EB haben wir unsere Nachhaltigkeitsgrundsätze entwickelt. Sie beinhalten insgesamt zwölf strategische Nachhaltigkeitsziele, die Kund:innen, Mitarbeiter:innen, Prozesse und Finanzen betreffen. Die strategischen Ziele sind jeweils den Perspektiven der Sustainability Balanced Scorecard (SBSC) zugeordnet. Die Nachhaltigkeitsgrundsätze werden vom Vorstand festgelegt, jährlich überprüft und bei Bedarf aktualisiert. Das Nachhaltigkeitsmanagement ist für uns strategisch wie operativ – wir verstärken damit die zukunftsorientierte Ausrichtung unserer Unternehmenstätigkeit. Dazu setzen wir uns unternehmensintern und im branchenweiten Austausch intensiv mit ökonomischen, sozialen und ökologischen Themen in der Finanzwirtschaft auseinander.

Nachhaltiges Management

Unser Nachhaltigkeitsrat:
Implementierung unseres Nachhaltigkeitsmanagements intern

Innerhalb der EB-Gruppe ist der Nachhaltigkeitsrat die zentrale Instanz für das Nachhaltigkeitsmanagement und gewährleistet als Entscheidungsgremium die  strategische Implementierung der Nachhaltigkeit. Der Nachhaltigkeitsrat setzte sich im Jahr 2020 aus den Mitgliedern des Vorstands, der Direktionsleitung „Strategie & Nachhaltigkeit“, einem Vertreter des Gesamtbetriebsrates sowie den Leiter:innen der vier Arbeitskreise „Betriebsökologie & Beschaffung“, „Mitarbeiter & Soziales“, „Nachhaltigkeitsansatz“ und „Vertrieb“ sowie der Geschäftsleitung der Tochtergesellschaften zusammen. Für die operative Umsetzung der Nachhaltigkeitsgrundsätze ist die Abteilung „CSR & Sustainable Finance“ innerhalb der Direktion „Strategie & Nachhaltigkeit“ verantwortlich.

Im Austausch mit Gesellschaft, Wirtschaft und Politik: der Nachhaltigskeitsbeirat

Die EB hat im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsaktivitäten einen Nachhaltigkeitsbeirat gegründet. Initiiert wurde er im Jahr 2020; die konstituierende Sitzung fand 2021 statt. Mit diesem Forum sorgt die EB für einen fachlichen Austausch zwischen namhaften Expert:innen aus Diakonie, Nichtregierungsorganisationen, Politik und Wissenschaft und den eigenen Führungskräften. Der Beirat steht der Bank beratend zur Seite und unterstützt in Nachhaltigkeitsfragen ebenso wie bei strategischen Themen der Bank, zu denen etwa auch nachhaltige Anlageformen gehören.

Verantwortungsvolle Unternehmensführung

Die Evangelische Bank richtet ihre gesamten Aktivitäten an den SDGs aus. Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – SDGs) bilden – neben den EMASplus-Kriterien – den verbindlichen Orientierungsrahmen für das unternehmerische Handeln der EB.

Warum wir das machen? Weil das die Ziele für nachhaltige Entwicklung sind und nachhaltige Entwicklung wollen wir als EB-Gruppe erreichen. Das spiegelt sich sowohl unseren Nachhaltigkeitsgrundsätzen als auch in unserer Klima- und Engagementstrategie wider. Aber wir möchten uns nicht nur grundsätzlich daran und an EMASplus ausrichten, sondern uns auf die Ziele fokussieren, die mit unserer Geschäftstätigkeit direkt zu tun haben und wo wir aktiv messbare Beiträge leisten können. Dazu gehören z. B. Finanzierungen im Gesundheits- oder Bildungssektor, von sozialem Wohnungsbau oder auch von erneuerbaren Energien sowie Investitionen in nachhaltige Unternehmen.

Im Rahmen eines Projekts haben wir für die EB die SDGs priorisiert. Hier unterscheiden wir zwischen SDGs aus der Geschäftstätigkeit und SDGs im Rahmen eigener Selbstverpflichtungen:

Hauptfokus durch Geschäftsaktivitäten der EB (inkl. EB-SIM) (Sustainable Finance)

Der Hauptfokus der EB liegt auf den SDGs zu denen die EB und EB-SIM im Rahmen ihrer Geschäftsaktivitäten einen wirksamen Beitrag leisten können – u. a.:

Gesundheit und Wohlergehen

Finanzierungen im Gesundheitssektor

Hochwertige Bildung

im Bildungssektor

Bezahlbare und saubere Energie

von erneuerbaren Energien

Nachhaltige Städte und Gemeinden

nachhaltige Wohnwirtschaft

Industrie, Innocation und Infrastruktur
Nachhaltiger Konsum und Produktion

und Investition in nachhaltige Unternehmen

Selbstverpflichtungen im Rahmen der Unternehmensführung

Die EB verpflichtet sich zudem im Rahmen ihres nachhaltig ausgerichteten Geschäftsmodells und der gemäß ihrer Wesentlichkeitsmatrix fokussierten Themenbereiche aktiv Beiträge zu den SDGs zu leisten. Dazu gehören:

Hochwertige Bildung

Weiterbildungs-maßnahmen für die Mitarbei-ter:innen

Maßnahmen zum Klimaschutz

Maßnahmen zum Klimaschutz

Geschlechtergleichheit
Weniger Ungleichheit
Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen

Die kontinuierliche Verbesserung der Governance-Strukturen

Nachhaltiger Konsum und Produktion

sowie Maßnahmen zur Senkung des Ressourcenverbrauchs

Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Nachhaltiger Konsum und Produktion
Maßnahmen zum Klimaschutz
Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen

die Durchführung von Engagement-Aktivitäten

Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

sowie Ausbau von Partnerschaften

Menü