Wir engagieren uns für eine
enkelfähige Zukunft

Unsere Engagement-Aktivitäten sind ein wichtiger Baustein für unseren umfassenden Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung: Wir setzen uns für die notwendige Transformation der Wirtschaft hin zu einer klimaverträglichen, ressourcenschonenden und sozialen Wirtschaftsweise ein.

Wir engagieren uns aktiv!

Der englisch geprägte Begriff Engagement bedeutet für uns, dass wir unsere Einflussmöglichkeiten nutzen und mit Unternehmen, in die wir investieren oder investieren wollen, in den Dialog treten. Unser Austausch erstreckt sich außerdem auf Beteiligungen, auf Dienstleister, auf Anbieter von Fondsprodukten und auf Verbände, in denen die Evangelische Bank (EB) und EB-SIM Mitglieder sind. Auf diese Weise fördern wir kontinuierlich eine nachhaltige Entwicklung und sensibilisieren für eine notwendige Veränderung hin zu einer klimaverträglichen, ressourcenschonenden und sozialen Wirtschaft. Diesen Anspruch hat die EB-Gruppe 2019 in der Engagementstrategie konkretisiert.

Kirchenbanken

Die Evangelische Bank hat im Jahr 2020 gemeinsam mit einer Reihe von Kirchenbanken zwei weitere Engagement-Dialoge zum Thema Nachhaltigkeit im Finanzsektor geführt.

Engagement-Pool

Die Evangelische Bank und die EB-SIM beteiligen sich an einem Engagement-Pool, der zusammen mit anderen Aktiven ein  Investitionsvolumen von über 1,6 Billionen US-Dollar umfasst. Seit dem Frühjahr 2020 haben wir 19 Engagements zu den Themenfeldern Korruption/Geldwäsche, Menschen- und Arbeitsrechte sowie Umwelt durchgeführt.

Dialog in Eigenregie

In Eigenregie hat die Evangelische Bank drei Engagement-Dialoge mit Geschäftspartner:innen der Finanzbranche erfolgreich durchgeführt.

24 Dialoge für eine bessere Welt

Engagement-Pool

Die Evangelische Bank und die EB-SIM beteiligen sich an einem Engagement-Pool, der zusammen mit anderen Aktiven ein  Investitionsvolumen von über 1,6 Billionen US-Dollar umfasst. Seit Frühjahr 2020 haben wir 19 Engagements zu den Themenfeldern Korruption/Geldwäsche, Menschen- und Arbeitsrechte sowie Umwelt durchgeführt.

Engagement-Pool

Kirchenbanken

Die Evangelische Bank hat im Jahr 2020 gemeinsam mit einer Reihe von Kirchenbanken zwei weitere Engagement-Dialoge zum Thema Nachhaltigkeit im Finanzsektor geführt.

Kirchenbanken

Dialog in Eigenregie

In Eigenregie hat die Evangelische Bank drei Engagement-Dialoge mit Geschäfts-partnern der Finanzbranche erfolgreich durchgeführt.

Dialog in Eigenregie

Unsere Expertise ist gefragt

Im vergangenen Jahr waren wir an mehreren Konsultationen zur Entwicklung einer Nachhaltigkeitspolitik beteiligt. Wir haben auf die Konsultation zur Nachhaltigkeitsanlagestrategie des Landes Schleswig-Holstein reagiert. In unserer Funktion als Vorstandsmitglied des Forums Nachhaltiger Geldanlagen (FNG) haben wir an mehreren Konsultationen durch das FNG teilgenommen, beispielsweise an der Beratung zur Sustainable Finance Strategie der EU oder zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie. Außerdem sind wir mit politischen Entscheidungsträger:innen und Politiker:innen über Nachhaltigkeitspraktiken und -vorschriften in einen Dialog eingestiegen und werden den Gedankenaustausch auch zukünftig fortsetzen.

Unser gemeinschaftliches Engagement mit dem AKI

2020 fanden im Rahmen des Arbeitskreis Kirchlicher Investoren (AKI) 13 Unternehmensdialoge zu Nachhaltigkeitsthemen statt. Wir haben uns aktiv an drei Engagement-Projekten mit unterschiedlichen Zielsetzungen beteiligt:

Lieferketten in der Automobilindustrie

Kirchliche institutionelle Investoren der beiden großen Konfessionen haben sich im Jahr 2019 zu einem Engagement-Projekt zum Thema „Ökologische und menschenrechtliche Risiken in der Wertschöpfungskette der Automobilindustrie am Beispiel von Lithium, Platin und Kautschuk“ zusammengeschlossen. Neben den kirchlichen Investoren beteiligen sich „Brot für die Welt“ mit Expertise zu Platin und Lithium sowie das „Institut Südwind“ mit einer Fachfrau für soziale und Umweltkontroversen bei der Kautschukgewinnung. Das Ziel dieses Engagement-Projekts ist es, die drei Automobilhersteller Daimler, BMW und VW sowie die Zulieferer Continental (Kautschuk), BASF (Platin) und Akasol (Lithium) auf ihre jeweilige Verantwortung zur Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltstandards entlang ihrer Lieferketten anzusprechen. Im Jahr 2020 fanden Gespräche mit Daimler, VW, Continental, BASF und Akasol statt. Ein erster Meilenstein wurde erreicht, da einer der kontaktierten Autohersteller – wie von den kirchlichen Investoren beim ersten Gespräch im Vorjahr gefordert – Mitglied der Global Platform on Sustainable Natural Rubber (GPSNR) geworden ist.

Nachhaltigkeit in der Finanzbranche

Im Rahmen des Finanz-Engagements im AKI haben – wie jedes Jahr – vier Gespräche stattgefunden. Acht Unternehmen werden im Zwei-Jahres-Rhythmus zum Nachhaltigkeits-Dialog mit AKI-Mitgliedern eingeladen. Im Jahr 2020 fanden im Januar und Februar Gespräche mit der Deutschen Bank unter Beteiligung von CEO Christian Sewing, mit der Commerzbank und Allianz Global Investors in Frankfurt statt. Der Austausch mit der DZ Bank erfolgte im Oktober coronabedingt als Videokonferenz. In den Gesprächen wurde deutlich, dass ESG-Themen zunehmend ernster genommen werden, getrieben einerseits durch die nach wie vor steigende Kund:innnachfrage in diesem Bereich – insbesondere von institutionellen Investoren – und andererseits durch den zunehmenden regulatorischen Druck auf EU- und Bundesebene.

Klimaverantwortung deutscher Unternehmen

Im Jahr 2020 haben wir mit vier Unternehmen Engagement-Gespräche zum Thema Klimaverantwortung geführt. Aufgrund von Corona und personellen Engpässen wurden weniger Engagement-Dialoge als im Jahr 2019 durchgeführt. Das Engagement-Projekt wandte sich weiterhin an in deutschen Indizes gelistete Unternehmen, die CDP-Scores unter B aufweisen – mit einer zunehmenden Konzentration auf Branchen mit hoher Klimarelevanz. Drei der Unternehmen, mit denen Dialoge geführt wurden, waren in Deutschland gelistete Unternehmen aus der Wohnungsbaubranche (LEG, Vonovia und Deutsche Wohnen). Der Vergleich der Unternehmen mit ihren Peers aus derselben Branche, die für ca. ein Drittel aller CO2-Emissionen insgesamt verantwortlich ist, war sehr aufschlussreich und soll auch im Jahr 2021 einen Schwerpunkt des Klimaengagements bilden.

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