Wir engagieren uns für eine
enkelfähige Zukunft

Unsere Engagement-Aktivitäten sind ein wichtiger Baustein für unseren umfassenden Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung: Wir setzen uns für die notwendige Transformation der Wirtschaft hin zu einer klimaverträglichen, ressourcenschonenden und sozialen Wirtschaftsweise ein.

Wir engagieren uns aktiv!

Der englisch geprägte Begriff Engagement bedeutet für uns, dass wir unsere Einflussmöglichkeiten nutzen und mit Unternehmen, in die wir investieren oder investieren wollen, in den Dialog treten. Unser Austausch erstreckt sich außerdem auf Beteiligungen, auf Dienstleister:innen, auf Anbieter:innen von Fondsprodukten und auf Verbände, in denen die Evangelische Bank (EB) und EB-SIM Mitglieder sind. Auf diese Weise fördern wir kontinuierlich eine nachhaltige Entwicklung und sensibilisieren für eine notwendige Veränderung hin zu einer klimaverträglichen, ressourcenschonenden und sozialen Wirtschaft. Dieser Anspruch wird in unserer Engagement Strategie konkretisiert.

Das Engagement praktiziert die Bank koordiniert und gemeinsam mit der EB-SIM – konkret im Jahr 2021:

Kirchenbanken

Auch im Jahr 2021 hat die EB den Dialog mit den Kirchenbanken zum Thema Nachhaltigkeit fortgeführt.

Engagement-Pool

Die EB und die EB-SIM beteiligen sich an einem Engagement-Pool, der zusammen mit anderen Aktiven ein Investitionsvolumen von über 1,6 Billionen US-Dollar umfasst. 2021 wurden 13 Dialoge im Pooled Engagement durchgeführt.

Dialog in Eigenregie

2021 gab es seitens der EB keinen Dialog in Eigenregie.

Dialoge für eine bessere Welt

Engagement-Pool

Die Evangelische Bank und die EB-SIM beteiligen sich an einem Engagement-Pool, der zusammen mit anderen Aktiven ein Investitionsvolumen von über 1,6 Billionen US-Dollar umfasst. 2021 wurden 13 Dialoge Pooled Engagement durchgeführt.

Engagement-Pool

Kirchenbanken

Auch im Jahr 2021 hat die Evangelische Bank den Dialog mit den Kirchenbanken zum Thema Nachhaltigkeit fortgeführt.

Kirchenbanken

Dialog in Eigenregie

2021 gab es seitens der EB keinen Dialog in Eigenregie.

Dialog in Eigenregie

Unser gemeinschaftliches Engagement mit dem AKI

Die EB engagierte sich auch 2021 im Arbeitskreis kirchlicher Investoren (AKI). Dort haben sich kirchliche institutionelle Anleger:innen – im Wesentlichen evangelische Landeskirchen, Ruhegehalts- und Pensionskassen sowie kirchliche Genossenschaftsbanken – zusammengeschlossen, um die Mitglieder bei der ethisch verantwortlichen Anlage des kirchlichen Vermögens zu unterstützen. Dabei sucht der AKI den Dialog mit Unternehmen, um Verbesserungsmöglichkeiten in den Bereichen Ökologie, Soziales und Governance zu erschließen.

2021 war das fünfte Jahr, in dem der AKI sich mit Fragen zur Klimaverantwortung an börsennotierte Unternehmen, hauptsächlich aus DAX und MDAX, richtete. Es wurden 15 Unternehmensdialoge geführt; insgesamt stieg die Anzahl der Gespräche im Klima-Engagement-Projekt des AKI damit auf 64.

Lieferketten in der Automobilindustrie

Kirchliche institutionelle Investor:innen der beiden großen Konfessionen haben sich im Jahr 2019 zu einem Engagement-Projekt zum Thema „Ökologische und menschenrechtliche Risiken in der Wertschöpfungskette der Automobilindustrie am Beispiel von Lithium, Platin und Kautschuk“ zusammengeschlossen. Neben den kirchlichen Investor:innen beteiligen sich „Brot für die Welt“ mit Expertise zu Platin und Lithium sowie das „Institut Südwind“ mit einer Fachfrau für soziale und Umweltkontroversen bei der Kautschukgewinnung. Das Ziel dieses Engagement-Projekts ist es, die drei Automobilhersteller Daimler, BMW und VW sowie die Zulieferer Continental (Kautschuk), BASF (Platin) und Akasol (Lithium) auf ihre jeweilige Verantwortung zur Einhaltung von Menschenrechts- und Umweltstandards entlang ihrer Lieferketten anzusprechen. Im Jahr 2021 fanden Gespräche mit Daimler, VW, BMW, Continental und BASF statt. Ein Meilenstein ist, dass Daimler seit Januar 2021 – wie von den kirchlichen Investoren beim ersten Gespräch im Vorjahr gefordert – Mitglied der Global Platform on Sustainable Natural Rubber (GPSNR) geworden ist.

Nachhaltigkeit in der Finanzbranche

Im Rahmen des Finanz-Engagements im AKI haben – wie jedes Jahr – vier Gespräche stattgefunden. Acht Unternehmen werden im Zwei-Jahres-Rhythmus zum Nachhaltigkeits-Dialog mit AKI-Mitgliedern eingeladen. Im Jahr 2021 fanden Gespräche mit Pimco, Union Investment, HSBC und Deka statt. Inhaltliche Schwerpunkte waren die Themen Ausschluss von geächteten Waffen in Portfolien, die Einhaltung der Menschenrechte und Klimaschutz. Ein Meilenstein ist, dass die Deka Bank und die Deka Investments geächtete Waffen generell ausschließen. Das bedeutet, dass in Landminen, Streumunition und ABC-Waffen nicht investiert wird. Das bedeutet, dass nicht in Landminen, Streumunition und ABC-Waffen investiert wird. Die Deka Nachhaltigkeitsfonds investieren generell nicht in Waffen.

Weiterentwicklung des Engagements durch EB-SIM

Die EB-SIM verstärkt ihre Aktivitäten bei thematischen Engagements. Zum einen beteiligt sich die EB-SIM am „Net-Zero“ Engagement von ISS ESG, das darauf abzielt, Unternehmen bei der Definition von konkreten Emissionsreduktionszielen zu begleiten. Die Emissionsziele sind auf „Net-Zero“ bis 2050 ausgerichtet. Zum anderen unterstützt die EB-SIM das „Non-Disclosure“ Engagement von CDP (Disclosure Insight Action) mit dem Ziel, eine bessere Datentransparenz und -qualität zu erreichen. Dabei wird die EB-SIM 68 Dialoge unterstützen und bei einem Unternehmen den Dialog federführend vorantreiben.

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